Große Erleichterung in London, nachdem die Entscheidung für ‚Tier 2‘ gefallen ist. Man wird also in die Coronastufe 2 einsortiert und befindet sich damit zwischen ’nicht so schlimm‘ und ‚roter Alarm‘. Mein Hotel hat schnell reagiert, binnen Minuten war die Webseite aktualisiert: We’ll be reopening on 3rd December. Den ganzen November durften sie keine Gäste empfangen, das hatten sie sich auch anders vorgestellt. Denn gerade war die Renovierung beendet, da begann der erste Lockdown. Ob aber jetzt noch jemand kommen wird, ist fraglich. Ich traue mich nicht, denn mir sind die Ansteckungszahlen in London zu hoch. Außerdem sind Restaurants und Pubs geschlossen, es wird also recht einsam dort sein. Die brennende Frage bleibt: Wann kann man wieder reisen? Wann kehrt die ersehnte Normalität zurück, die wir alle schmerzlich vermissen.

 

Das ‚Strand Palace Hotel‘ darf wieder öffnen. Ich wäre gerne dort, aber noch traue ich mich nicht.

 

Diese Frage stellt sich auch so manches Kind in diesen Wochen. Immerhin steht Weihnachten vor der Tür und damit ein wichtiger Besucher. Alle warten auf Father Christmas, aber darf der überhaupt ins Haus? Kann er kommen? Sind seine Rentiere fit? Fragen über Fragen, die einen nicht ruhig schlafen lassen. Und täglich wird der Druck größer. Da hilft nur eins, man muss sich informieren. Man braucht eine zuverlässige Quelle. Und in Sachen Coronakrise ist es der Premier Minister persönlich, -natürlich mit Assistenz der Wissenschaftler und Mediziner-, der die Entscheidungen trifft.

Das hat auch der kleine Monti mitbekommen, immerhin ist er schon 8 Jahre alt und weiß um die Besonderheit des Jahres 2020 gut Bescheid. Er hat sich also hingesetzt und einen Brief geschrieben:

 

 

Und dann dauerte es gar nicht lange bis die Antwort kam. Auf feinem Papier, gut formuliert und in der Sache sehr vielversprechend. Monti fiel jedenfalls eine große Last von den Schultern und ich glaube wir können alle die gute Nachricht gebrauchen. Hier ist sie:

 

Die beiden Briefe wurden heute in der Zeitung veröffentlicht (Daily Telegraph).