Coutts

440 Strand, London, WC2R 0QS

Coutts ist die älteste Privatbank Englands, gegründet 1692 und noch heute im Familienbesitz. Einer der Kunden soll die Queen sein und mehr geht nun mal nicht. Das ist Banking auf höchsten Niveau. Erste Pflicht ist die Verschwiegenheit und natürlich sieht man dem Gebäude seinen Zweck nicht an. Im Gegenteil, ich war mir nicht klar, ob es Büros oder eher Luxusappartments sind. Auf jeden Fall demonstriert man Transparenz, denn die Fassade zum Strand besteht fast ausschließlich aus Glas.

Man zeigte sich gemeinnützig und verkaufte zum Weihnachtsfest sündhaft teures Geschenkpapier. Der Erlös kam den Obdachlosen zu Gute, die gleich nebenan auf der Strasse leben. Das ist schon ein merkwürdiger sozialer Mix, den man im Strand beobachten kann. Die Touristen schlafen im 4 oder auch 5 Sterne Hotel (Savoy) und die Homeless People richten sich in den Mauernischen für die Nacht ein. Allerdings habe ich keine abschließende Meinung zu dem Thema. Es scheint eine Gradwanderung zu sein. Bietet man zuviel Hilfe, dann kehren die Betroffenen nie in ein geregeltes Leben zurück. Verweigert man die Unterstützung, dann erfrieren sie im Winter. Sie hätten Schutzräume aufsuchen können. Alles sehr heikel und nirgends so intensiv verwebt, wie im Herzen von London. 

Als ich im Dezember dort war, fiel mir sofort die Fassade von Coutts auf. Sie war wirklich schön geschmückt und wurde von mir dankbar fotografiert. Lange nutzte ich das Bild als Bildschirmhintergrund und hatte damit die aussergewöhnliche Privatbank immer vor Augen.

Coutts ist die älteste Privatbank Englands, gegründet 1692 und noch heute im Familienbesitz. Einer der Kunden soll die Queen sein und mehr geht nun mal nicht. Das ist Banking auf höchsten Niveau. Erste Pflicht ist die Verschwiegenheit und natürlich sieht man dem Gebäude seinen Zweck nicht an. Im Gegenteil, ich war mir nicht klar, ob es Büros oder eher Luxusappartments sind. Auf jeden Fall demonstriert man Transparenz, denn die Fassade zum Strand besteht fast ausschließlich aus Glas.

Man zeigte sich gemeinnützig und verkaufte zum Weihnachtsfest sündhaft teures Geschenkpapier. Der Erlös kam den Obdachlosen zu Gute, die gleich nebenan auf der Strasse leben. Das ist schon ein merkwürdiger sozialer Mix, den man im Strand beobachten kann. Die Touristen schlafen im 4 oder auch 5 Sterne Hotel (Savoy) und die Homeless People richten sich in den Mauernischen für die Nacht ein. Allerdings habe ich keine abschließende Meinung zu dem Thema. Es scheint eine Gradwanderung zu sein. Bietet man zuviel Hilfe, dann kehren die Betroffenen nie in ein geregeltes Leben zurück. Verweigert man die Unterstützung, dann erfrieren sie im Winter. Sie hätten Schutzräume aufsuchen können. Alles sehr heikel und nirgends so intensiv verwebt, wie im Herzen von London.

Als ich im Dezember dort war, fiel mir sofort die Fassade von Coutts auf. Sie war wirklich schön geschmückt und wurde von mir dankbar fotografiert. Lange nutzte ich das Bild als Bildschirmhintergrund und hatte damit die aussergewöhnliche Privatbank immer vor Augen.

 

 

 

Coutts im Strand

Nur der Namenszug ‚Coutts‘ wurde seitlich an die Wand geschrieben. Dahinter das Logo aus drei Kronen. Der Slogan der Bank lautet: Private Banking and Wealth Management.

Praktischerweise hat man auch Filialen auf den British Islands, da gelten andere Steuersätze als im restlichen UK. Aber ich will nicht sticheln, ich bin durchaus neidisch. Hier im Strand hat man das Headquarter errichtet und es war auch die erste Filiale, die damals, Ende des 17. Jahrhunderts, gegründet wurde. Also ein sehr traditionsreicher Ort.

Die Familie ist auch über das Royal Opera House eng mit Covent Garden verbunden. Man sponsert großzügig die Produktionen und hat sich als shareholder eingekauft. Wer eine Credit Card von Coutts sein eigen nennen kann, hat es geschafft. Die Dinger sind zwar auch nur aus Plastik, werden aber regelmäßig von Top Designern gestaltet. Da waren dann Leute wie Stella McCartney am Werk.