Wie alle großen Museen ist der Eintritt frei. Stattdessen bittet man um eine Spende, natürlich freiwillig, und mir ist das bisher nie schwergefallen. Gerade im Britischen Museum kann jeder glücklich werden, denn es ist eine Wundertüte voller großartiger Objekte. Wer wie ich die Menschenmassen scheut, muss sich Zeitnischen suchen. Es bieten sich die Tage von Montag bis Donnerstag an, am besten gleich morgens. Oder kurz vor Schließung, dann läuft man aber Gefahr, nur die Hälfte gesehen zu haben. Macht nix, denn man kann am nächsten Tag noch einmal kommen; es kostet nichts. Eine besonders elegante Lösung ist die Frühführung. Sie wird in den Sommermonaten von 9 bis 10 Uhr angeboten. Kleine Gruppen, themenbezogen, können eine Stunde lang das Museum für sich alleine genießen. Um 10 Uhr öffnen sich dann die Türen für alle und wenn man will, kann man bleiben. Diese exklusive Führung kostet £30; das ist viel Geld, aber ich werde es einmal an einem Samstag ausprobieren. Immerhin hat man einen Fachmann fast für sich alleine. Wer also Fragen stellen will, wird bestimmt Antworten bekommen. Tickets können auf der Museumswebseite gebucht werden.