• BLUE HOUR

    Auch die Engländer haben die Uhr auf Winterzeit gestellt. Prompt wurde es draussen kalt, aber auch sonnig. Früh wird es dunkel und dadurch auch ein bisschen ruhiger. Wer sich nicht auskennt, kann die vielen kleinen Schleichwege nicht nutzen. Hier stehe ich aber direkt vor der St Paul's Cathedrale, also auf dem Ludgate Hill.

  • LICHTERGLANZ

    Die Weihnachtslichter sind zwar schon montiert, werden aber noch nicht angeschaltet. Macht aber nix, denn Aussenlicht findet man überall. So auch im St Paul's Garden. Auf dem Rasen der liegende Thomas Beckett, der abends besonders dramatisch wirkt. Die Skulptur wurde 1970 hier installiert.

  • DRACHENWESEN

    Im National History Museum begrüßt ein Drache die Besucher, die in die urzeitliche Welt eintauchen wollen. Er ist ziemlich groß und doch eher niedlich. Der wertvolle Fund hat einen besonders attraktiven Platz in der Sammlung bekommen. Wie in fast allen Museen, ist der Eintritt frei.

Members only – enough is enough

Fünf Jahre London Blog! Die Zeit ist verflogen und noch immer kann ich Neues berichten. Noch immer finden sich Fotos, die das Teilen wert sind. Und doch soll jetzt Schluss sein. Ich werde nicht länger öffentlich schreiben, sondern biete nur noch die STARTSEITE und die TIMELINE für alle an. Ausserdem stelle ich meine Tipps für AUTISTEN frei zur Verfügung. Wenn man auf einen Artikel-Link klickt funktioniert die Weiterleitung nicht. Man landet immer wieder auf der Startseite. Das ist kein Fehler, sondern eine eingebaute Umleitung.

Und noch mehr Weihnachten

Ab mitte November dreht London richtig auf. Dann erstrahlen die Lichter in den Shopping Meilen nicht nur an den Kaufhäusern (Harrod's, Selfridges, John Lewis, Liberty ...), sondern auch in den Strassen, beispielsweise in der Oxford und Regent Street, in der Carnaby Street und seit einigen Jahren auch im Strand. Dort versucht man einen Gegenpol zum Südufer der Themse zu etablieren, denn dort, rund um das Southbank Center, ist ganzjährig etwas los. Folgerichtig strömen die Touristen dorthin und das ärgert die Geschäftsleute, die im viel älteren London, am Nordufer sich etabliert haben. So entstand eine Interessengemeinschaft mit dem Namen 'Northbank', deren Mitarbeiter rund um Covent Garden oft zu sehen sind. Sie verteilen Flyer, geben Auskunft und sind immer eine gute Wahl, wenn man irgendwelche Fragen hat.

Dieses Jahr bietet die Northbank eine neue Attraktion an. Sie werden erstmals einen Weihnachtsmarkt präsentieren, der seinen Platz direkt vor der National Gallery gefunden hat. Besser geht es nicht, denn das ist am Kopfende des Trafalgar Square, wo seit Kriegsende eine der schönsten Tannen Londons steht. Ein Geschenk der Norweger, die eine 30-Meter hohe Tanne spenden, liefern und aufstellen. Es ist ebenfalls Tradition, dass sich jeden Nachmittag Menschen um den Baum herum versammeln und gemeinsam Weihnachtslieder singen. Jeder darf mitmachen und es macht wirklich viel Freude. Da passt ein Weihnachtsmarkt sehr gut dazu und ich freue mich schon jetzt darauf. 

Christmas Markets

It's my heart that refuses to leave London ever again. Rarely has it been taken so by storm. Yes, it was love at first sight. Fortunately this has never changed, although I have visited the city countless times.
In London, I'm always on the move with my camera. I try to store the memory in all my senses, but the photo has a strong expressiveness. When I'm back again, it gives me great pleasure to flip through my photos.
In my blogs, and there is more than this one, I write down everything that was important to me. Maybe you like my photos, my stories and maybe I will encourage you to travel to London yourself. If that's the case, I'd be happy to meet you there. Enjoy London.

Aktuelle Beiträge, frei für alle zum Lesen

Greenwich

Greenwich war das Zentrum der britischen Marine. Ihre Schiffe segelten ‘on seven seas’, also auf allen Weltmeeren, und deshalb empfand man es als ganz selbstverständlich, dass der Null-Meridian hier, und nur hier, durchlaufen konnte. Es gab Alternativen, beispielsweise Paris. Aber das lag auf dem Kontinent, weit weg vom Atlantik und ohne Hafen. Also völlig ungeeignet. Die Londoner hatten deshalb leichtes Spiel und erklärten ihren kleinen Stadtteil, westlich der City, am Themseufer gelegen, als Nabel der Welt. Bis heute hat sich

Is Brexit infectious?

Wie ist es nur möglich? Plötzlich laufen alle Fäden auseinander. Eigentlich ist der Engländer ziemlich gut, wenn es um Großprojekte geht, normalerweise liefert er punktgenau ab. Aber plötzlich geht nix mehr. Der Brexit wurde schon dreimal aufgeschoben und nun hat man sich in London auch noch gründlich verbuddelt. Die dringend benötigte U-Bahnstrecke, mit dem Namen ‘Elizabeth Line’, will einfach nicht laufen. Das Superprojekt wurde bereits im Februar 2016 von der Queen eingeweiht. Damals war die halbe Strecke fertiggestellt und der

Fragen?

More London?

Fairplay copyright